Sommer, Hitze und Hundetraining


Hast du dir heute morgen überlegt einen Pelz anzuziehen? – NEIN – Ich auch nicht! Und das nicht nur aus dem Tierschutzgedanken heraus. Es ist einfach zu warm, die Hitze hat jetzt auch Hamburg erreicht.

Unsere Vierbeiner werden nicht gefragt. Als Pelz-Urheber hat man nicht diese Entscheidungsfreiheit. Der Mensch kann im Gegensatz zum Hund seine gesamte Körperoberfläche nutzen, um sich durch Schwitzen abzukühlen. Der Hund kühlt fast ausschließlich über die Mundschleimhäute durch Hecheln, einen sehr geringer Teil geht über die Nasenschleimhäute und die Fussballen.

Ganz klar sollte sein dass niemand seinen Hund bei dieser Hitze im Auto lassen sollte! Selbst wenn alle vier Fenster geöffnet sind und man “nur mal kurz” wo hin muss.

Einen Sommertag in Hamburg kann man auch ganz toll auf dem Fahrrad verbringen, aber auch dies bitte mit Obacht auf den Hund! Abgesehen davon dass sich Asphalt sehr schnell aufheizen kann (als Selbsttest kann man einfach mal die Hand drauf legen und einen Moment warten). Bist du schon mal bei 25 Grad mit Pelz-Onesie gejoggt? Ich kann mir auch nicht vorstellen dass das so eine gute Idee ist. Kein Hund bricht vor Unterforderung zusammen wenn er mal ein paar Tage weniger hat. Aber die Gefahr, dass du ihm mit körperlicher Überforderung bei Wärme schaden zufügst, ist sehr groß.

Denkt immer daran reichlich Wasser zum trinken oder am Besten gleich zum Baden dabei zu haben!

Hundetrainer sein, das heisst Hunde wie auch Menschen zu trainieren und zu befähigen, sich gegenseitig mit Respekt und Würde zu behandeln. Immer mit dem Wissen dass der Mensch die Verantwortung in der Menschenwelt trägt, zuständig ist für Geborgenheit, dem Hund Sicherheit und Zuverlässigkeit gibt. Daher wird ab einer Mittagstemperatur von 29° bei mir auch am Abend nicht trainiert.